Bezirk Süd - Jugendturnierordnung
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letzte Aktualisierung am 01. August 2012

Spielordnung der Schachjugend im Bezirk IV (Süd)

Spielordnung der Schachjugend im Bezirk IV (Süd)

 1.             Allgemeines

 1.1         Organe

Die Organe der Schachjugend des Bezirk Süd sind:

-       die ordentliche Bezirks-Jugendversammlung,

-       der Jugendturnierausschuss,

-       der Bezirksjugendwart,

-       der Bezirksjugendsprecher und

-       ggf. die außerordentliche Bezirksjugendversammlung.

1.2         Die ordentliche Bezirksjugendversammlung 

a.       Die ordentliche Bezirksjugendversammlung trifft einmal jährlich zusammen. Stimmberechtigte Teilnehmer sind der Bezirksjugendwart, der Bezirksjugendsprecher sowie die Vereinsjugendwarte bzw. deren Vertreter.

 b.      Die ordentliche Bezirksjugendversammlung hat die Aufgaben:

- Wahl des Bezirksjugendwartes alle 2 Jahre,

- Wahl des Bezirksjugendsprechers jedes Jahr,

- Letztmögliche Entscheidungsfindung in Streitfällen, die nicht vom  Turnierausschuss beigelegt werden können,

- Beschluss von Veränderungen der Spielordnung mit einfacher Mehrheit 

c.       Alle stimmberechtigten Teilnehmer an der Bezirksjugendversammlung haben je eine Stimme.

 

d.      Alle Entscheidungen und Wahlen werden mit einfacher Mehrheit getroffen, bzw. entschieden.

 1.3         Der Jugendturnierausschuss 

a.         Der Jugendturnierausschuss besteht aus 7 Mitgliedern: dem Bezirksjugendwart und den 6 Mitgliedern des Turnierausschusses der Erwachsenen. Weiter gehören dem Turnierausschuss an: der Bezirksvorsitzende und der Bezirksjugendsprecher. Beide haben kein Stimmrecht und nehmen nur in beratender Rolle an den Sitzungen teil. Kein Verein darf mehr als einen Vertreter in den Turnierausschuss entsenden.

b.      Der Jugendturnierausschuss entscheidet bei Protesten gegen Maßnahmen des Bezirksjugendwarts und legt bei Bedarf neue Spielregeln und Auslegungen fest, über die bei der nächstfolgenden Bezirksjugendversammlung abzustimmen ist bzw. sind.

c.         Jedes Mitglied des Turnierausschusses hat eine Stimme. Bei Entscheidungen, die den Verein eines Mitglieds betreffen ist dieses nicht stimmberechtigt. Für Entscheidungen ist die einfache Mehrheit ausreichend. 

d.        Der Turnierausschuss trifft unregelmäßig, je nach Bedarf zusammen.

e.   Die Sitzungen erfolgen auf Einladung des Bezirksjugendwartes, der diese auch leitet. Eine Sitzung ist einzuberufen, wenn mindestens 2 Mitglieder des Jugendturnierausschusses dies schriftlich gegenüber dem Bezirksjugendwart verlangen.

1.4         Der Bezirksjugendwart 

Der Bezirksjugendwart lädt einmal im Jahr zur Bezirksjugendversammlung ein und berichtet über die Entwicklung im Jugendbereich. Er ist Mitglied im Jugend-Turnier-ausschuss, leitet den Spielbetrieb der Bezirksjugendmannschaftsmeisterschaft und gemeinsam mit einem Ausrichter die Bezirksjugendblitzmeisterschaft, sowie eventuell weitere offizielle Bezirksturniere. Er informiert die Vereinsjugendwarte über den Ausgang der Spiele, Turniere und weitere Jugendfragen. Weiterhin vertritt er gemeinsam mit dem Bezirksjugendsprecher unseren Bezirk auf der Landesjugendversammlung als stimmberechtigtes Mitglied. 

1.5     Der Bezirksjugendsprecher 

Der Bezirksjugendsprecher muss Jugendlicher im Sinne der DSJ sein. Er vertritt die Interessen der Jugendlichen unseres Bezirks in den Bezirksgremien und der Landesjugendversammlung. Er ist Mitglied des Jugendturnierausschusses und grundsätzlich Stellvertreter des Bezirksjugendwartes. Der Bezirksjugendsprecher muss Jugendlicher im Sinne der DSJ sein. Er vertritt die Interessen der Jugendlichen unseres Bezirkes in den Bezirksgremien und der Landesjugendversammlung. Er ist Mitglied des Jugendturnierausschusses und grundsätzlich Stellvertreter des Bezirksjugenwartes.

1.6     Die außerordentliche Bezirksjugendversammlung 

Bei tiefer greifenden Meinungsverschiedenheiten zwischen dem Bezirksjugendwart und dem Jugendturnierausschuss, bei einem Patt im Jugendturnierausschuss oder bei Ereignissen von überragender Bedeutung kann der Bezirksjugendwart  oder der Bezirksvorsitzende eine außerordentliche Bezirksversammlung einberufen. Sie hat die gleiche Aufgaben und Rechte wie die ordentliche Bezirksjugendversammlung (vgl. Punkt 1.2).

Eine außerordentliche Bezirksjugendversammlung ist weiterhin einzuberufen, wenn mindestens 3 stimmberechtigte Mitglieder dies schriftlich gegenüber dem Bezirksjugendwart verlangen.

 


2.      Bezirksjugendmannschaftsmeisterschaften 

2.1     Einteilung 

Die Bezirksmannschaftsmeisterschaften werden mit Viererjugendmannschaften in einfacher Punktrunde ausgetragen. Die Zahl der in einer Bezirksjugendliga spielenden Mannschaften ist auf zehn begrenzt. Bei mehr als zehn gemeldeten Mannschaften werden weitere Ligen eingerichtet.

          Gespielt wird in einer Jugendbezirksliga und einer oder mehreren Jugendbezirksklassen.

 

2.1.1 Jugendbezirksliga

 

Die am Ende der Saison bestplatzierte Mannschaft steigt in die nächsthöhere Jugendliga auf Landesebene auf. Verzichtet die bestplatzierte Mannschaft auf ihr Aufstiegsrecht, fällt das Aufstiegsrecht auf die nächstplatzierte Mannschaft. Der Verzicht ist bis zum 30.06. des laufenden Jahres schriftlich gegenüber dem Bezirksjugendwart und dem Landesjugendturnierleiter zu erklären.

 

Die am Ende der Saison am schlechtesten platzierte Mannschaft steigt in die Jugendbezirksklasse ab. Die Anzahl der Absteiger erhöht sich, wenn aus der nächsthöheren Jugendliga auf Landesebene mehr als eine Mannschaft aus dem Bezirk Süd in die Jugendbezirksliga absteigt. Steigt keine Mannschaft des Bezirks Süd aus der nächsthöheren Jugendliga ab, entfällt der Absteiger aus der Jugendbezirksliga. Sollten unterhalb der Jugendbezirksliga mehr als eine Jugendbezirksklasse eingerichtet werden, ist die Auf- und Abstiegsfrage zwischen Jugendbezirksliga und –klasse(n) neu zu regeln.

 

Der Sieger der Jugendbezirksliga erhält den Titel „Jugendmannschaftsmeister des Bezirks IV und eine Schachuhr. Die drei erstplatzierten Mannschaften erhalten eine Urkunde.

 

2.1.1.1 Kooperation mit dem Bezirk Lübeck

 

Die Regelung dieser Textziffer gilt für den Fall der Kooperation mit dem Bezirk Lübeck in der Weise, dass alle Jugendmannschaften aus beiden Bezirken gemeinsam in einheitlichen Bezirksligen spielen.

 

Die Jugendbezirksliga Süd besteht sowohl aus Mannschaften des Bezirks Süd, als auch aus Mannschaften des Bezirks Lübeck. Die Anzahl der Aufsteiger in die nächsthöhere Jugendliga erhöht sich dadurch auf zwei. Das Aufstiegsrecht steht der am besten platzierten Mannschaft des Bezirks Süd und der am besten platzierten Mannschaft des Bezirks Lübeck zu. Verzichtet eine Mannschaft auf das Aufstiegsrecht, fällt dieses an die nächstplatzierte Mannschaft ihres Bezirks. Stellt ein Bezirk alle Mannschaften in der Jugendbezirksliga oder verzichten alle Jugendmannschaften eines Bezirks auf ihr Aufstiegsrecht, fällt der Startplatz an die Mannschaften des verbliebenen Bezirks in der Reihenfolge ihrer Platzierungen.

 

Da auch die Jugendbezirksklasse aus Mannschaften der Bezirke Süd und Lübeck besteht, bleibt es bei der Abstiegsregelung laut Tz. 2.1.1. Es bleibt als Grundfestlegung bei einem Absteiger.

 

2.1.2 Jugendbezirksklasse

 

Die am Ende der Saison bestplatzierte Mannschaft steigt in die Jugendbezirksliga auf. Verzichtet die bestplatzierte Mannschaft auf ihr Aufstiegsrecht, fällt das Aufstiegsrecht auf die nächstplatzierte Mannschaft. Sollte in mehreren Jugendbezirksklassen gespielt werden, sind diese in A,B,C, usw. zu untergliedern. Die Jugendbezirksklasse A stellt den Aufsteiger in die Jugendbezirksliga. Der Verzicht ist bis zum 30.06. des laufenden Jahres schriftlich gegenüber dem Bezirksjugendwart zu erklären.

Die Siegermannschaft der Jugendbezirksklasse Süd erhält einen Figurensatz. Die drei erstplatzierten Mannschaften erhalten eine Urkunde.

 

2.1.2.1 Kooperation mit dem Bezirk Lübeck

 

          Zur Geltungsdauer siehe Tz. 2.1.1.1.

 

Die Jugendbezirksklasse Süd besteht sowohl aus Mannschaften des Bezirks Süd, als auch aus Mannschaften des Bezirks Lübeck. Da auch die Jugendbezirksliga aus Mannschaften der Bezirke Süd und Lübeck besteht, bleibt es bei der Aufstiegsregelung laut Tz. 2.1.2. 

2.2     Vereinbarkeit mit anderen Turnieren

Mannschaften, die in Jugendligen des Bezirks Süd spielen, können nicht gleichzeitig in anderen Spielklassen (z. B. Jugendlandesliga oder Jugendbundesliga) mitwirken.   

2.3          Organisation 

Die Spieltermine werden vom Turnierausschuss zu Saisonbeginn festgelegt. Die Startnummern der Mannschaften werden auf der Turnierausschusssitzung ausgelost. Die Vereinsjugendwarte melden dem Bezirksjugendwart bis zum 30. August jeden Jahres ihre Mannschaftsrangliste. Ein Verein der eine Mannschaft aus einer Spielklasse zurück zieht zeigt dies dem Bezirksjugendwart bis spätestens 30.Juni des laufenden Jahres an. Eine Mannschaft besteht aus vier Personen. Die Ranglisten aller Vereine werden vor der ersten Runde den teilnehmenden Mannschaften schriftlich mitgeteilt. Die schriftliche Übermittlung kann durch Veröffentlichung im Internet erfolgen. Die Mannschaftsführer haben sich vor jeder Runde zu vergewissern ob die Aufstellung mit der Rangliste übereinstimmt. Spieler, die mehr als zweimal für eine höhere oder höherrangige Mannschaft nominiert worden sind dürfen für untere bzw. nachrangige Mannschaften nicht mehr eingesetzt werden. Maßgebender Tag ist der Tag, an dem der Spieler zum dritten Mal eingesetzt (nominiert) wurde. Die Brettfolge darf während der Saison nicht geändert werden.

Ein Verein kann jederzeit Spieler beim Spielleiter nachmelden. Diese können eingesetzt werden, wenn die Nachmeldung schriftlich bestätigt wurde.

2.3.1  Jeder Jugendliche darf in jeder terminlich gleich angesetzten Runde nur einmal eingesetzt werden.

2.3.2    Freiplätze

Vereine können bis zum 30. Juni Freiplatzanträge stellen. Wenn es mehr Anträge als freie Plätze in der betreffenden Liga gibt, kann der Bezirksjugendwart Mannschafts-Stichkämpfe ansetzen

 

2.4     Wertung bei Mannschaftskämpfen

 

Für mehr als die Hälfte der möglichen Brettpunkte:             2 Mannschaftspunkte

Für die Hälfte der möglichen Brettpunkte:                           1 Mannschaftspunkt 

Für weniger als die Hälfte der möglichen Brettpunkte:        0 Mannschaftspunkte

Definition:

Die möglichen Brettpunkte beziehen sich auf der in der jeweiligen Liga generellen Bretteranzahl.

Bei Gleichstand der Mannschaftspunkte entscheidet:

1. Anzahl der Brettpunkte

2. Berliner Wertung

3. Das Spielergebnis untereinander

4. Das Los 

2.4.1        Nicht antreten 

Erlaubt ist das Offenlassen einzelner Bretter unter Namensnennung der nicht eingesetzten Spieler. Lassen beide Mannschaften das gleiche Brett offen, so wird dieses für den Kampf nicht gewertet.

Wird das letzte Brett freigelassen oder werden die beiden letzten Bretter freigelassen, kann auf eine Namensnennung verzichtet werden.

Eine Mannschaft gilt mit zwei Spielern als angetreten. Bei weniger als 2 Spielern wird der Kampf als nicht angetreten und mit 0:4 als verloren gewertet. Tritt eine Mannschaft mehr als zweimal nicht an, so scheidet sie sofort aus der Spielklasse aus. Dies ist mit einem Zwangsabstieg verbunden. Schuldhaftes nicht Antreten wird mit einer Geldbuße von 25 EURO geahndet. Eine Geldbuße kann nach Entscheidung des Bezirksjugendwartes in Abhängigkeit vom Grunde des Zustandekommens und der frühzeitigen Benachrichtigung der gegnerischen Mannschaft entfallen. Das Zurückziehen einer Mannschaft ist jederzeit ohne Geldbuße möglich. 

2.4.2    Rücktritt

Treten Mannschaften zurück, so werden, falls weniger als die Hälfte der zu spielenden Kämpfe beendet sind, deren bisherige Ergebnisse annulliert. Sind die Hälfte oder mehr der Kämpfe beendet, gewinnen die restlichen Gegner an allen Brettern. Tritt eine Mannschaft während der Punktspielrunde zurück, so ist sie erster Absteiger. 

2.5     Mannschaftskampfmeldung 

Der gastgebende Verein meldet unmittelbar nach Ende des Kampfes (spätester Zeitpunkt ist 19.00 Uhr des Spieltages) dem Bezirksjugendwart / Spielleiter das Mannschafts- und die Einzelergebnisse. Die Beweislast über den rechtzeitigen und vollständigen Zugang der Meldung trägt der Meldepflichtige.

Die Ergebnismeldung hat vorrangig Online direkt auf dem Ergebnisdienst des Landesschachverbandes zu erfolgen.

Die von beiden Mannschaftsführern unterschriebene Spielberichtskarte ist von der
Heimmannschaft drei Wochen nach Veröffentlichung in SSH aufzubewahren und auf
Verlangen des Spielleiters diesem zuzuschicken.
Verstöße gegen die Meldepflicht werden mit einer Geldbuße von 20,- Euro geahndet.

2.5.1        Beginn des Mannschaftskampfes

Spielbeginn des Mannschaftskampfes ist grundsätzlich sonntags, 10:00 Uhr Verlegungen sind möglich bei Einigung beider Vereine. Nachverlegungen sind auch möglich, sollten aber bis zum nächsten Spieltag erfolgt sein. Sollte dies nicht der Fall sein wird der Kampf für beide Vereine verloren gewertet.

2.5.2    Verlegungen

2.5.2.1 Ein Recht auf Verlegung besteht nur in begründeten Ausnahmefällen (z.B. Einsatz von Spielern im Auftrag des Landes oder höheren Gremien, Witterungsbedingungen). Hier kann der Spielleiter einen neuen Termin ansetzen. Ansonsten kann ein Kampf nur verlegt werden, wenn beide Parteien einverstanden sind und der neue Spieltermin vereinbart wurde. 

2.5.2.2 Anträge auf Verlegung sollen schriftlich 7 Tage vor dem angesetzten Kampf, beim vorverlegten Kampf vor dem neuen Termin dem Spielleiter zur Genehmigung vorgelegt werden. Hierbei ist der von beiden Parteien genehmigte Termin anzugeben.

2.5.2.3 Verlegte Kämpfe sollen möglichst vor, auf jedem Fall aber bis zur nächsten Runde gespielt sein.

2.5.2.4 Die vorletzte und letzte Runde können nur vorgespielt werden.

2.5.2.5 Mannschaftskämpfe, die ohne Genehmigung verlegt werden, können mit 0:0 gewertet werden.

2.5.2.6 Nicht ortsnahe Verlegungen des Spiellokals sind vom Spielleiter zu genehmigen.

2.6         Bedenkzeit

Die Bedenkzeit in der Jugendbezirksliga beträgt für die ersten 40 Züge zwei Stunden pro Spieler, anschließend erhalten beide Spieler 30 min für den Rest der Partie.

In der Jugendbezirksklasse werden pro Spieltag zwei Partien je Spieler gespielt. Die Bedenkzeit je Partie beträgt für die ersten 40 Züge 75 Minuten pro Spieler, anschließend erhalten beide Spieler 15 Minuten für den Rest der Partie. Die zweite Partie wird mit getauschten Farben gespielt, so dass jeder der beiden Spieler eine Partie mit Weiß und eine Partie mit Schwarz spielt. 

2.7     Proteste 

Proteste gegen Entscheidungen des Spielleiters müssen spätestens 10 Tage nach der Feststellung des strittigen Grundes schriftlich beim Bezirksjugendwart eingelegt werden. Über den Protest entscheidet der Bezirksjugendwart in erster Instanz. Hat dieser selbst den strittigen Grund herbeigeführt, leitet er den Protest an den Bezirks-Vorsitzenden weiter. Proteste gegen Entscheidungen des Bezirksjugendwartes können innerhalb von 10 Tagen nach Feststellung des strittigen Grundes beim Bezirks-Vorsitzenden eingelegt werden, dieser führt eine endgültige Entscheidung herbei.

Ein Protest gilt als ordnungsgemäß eingelegt, wenn er eine schriftliche Begründung enthält und eine Protestgebühr von 25,00 EURO beigefügt ist. Dies ist durch einen Scheck oder die Kopie des Einzahlungsbelegs oder der Überweisung bei Einreichung des Protests nachzuweisen. Wird der Protest abgelehnt, verfällt die Protestgebühr zugunsten des Bezirks anderenfalls wird sie zurückerstattet. 

3.0         Bezirksjugendblitzmeisterschaft 

3.1         Ausschreibung 

Der Bezirksjugendwart schreibt zu Beginn eines Jahres die BJEM aus, d.h. er sucht einen Gastgebern Verein als Ausrichter. Bewerben sich mehrere Vereine um die Ausrichtung, so entscheidet der Bezirksjugendwart über die Vergabe der Ausrichtung der BJEM. 

3.2         Aufgaben des Ausrichters 

Der Ausrichter stellt einen Raum mit den nötigen Tischen, Stühlen, ausreichender Beleuchtung und ähnlichen Dingen zur Verfügung. Er sollte auch einige Spielsätze in Bereitschaft halten, obwohl grundsätzlich die Teilnehmer Spielmaterial mitzubringen haben.

Ferner stellt der ausrichtende Verein dem Turnierleiter, i. d. R. der Bezirksjugendwart ein oder zwei Hilfskräfte zur Seite. Nach Möglichkeit beteiligt sich der ausrichtende Verein am Preisfonds. 

Durchführung 

Es ist anzustreben, dass die BJEM in Altersgruppen im Rundensystem ausgetragen werden. Vorraussetzung dafür ist, dass mindestens acht Teilnehmer pro Altersklasse zusammen kommen. Ist dies nicht möglich so entscheidet der Turnierleiter vor Ort über den Durchführungsmodus. 

3.3         Preisfonds 

Wird in Altersklassen gespielt so erhalten die drei Erstplazierten jeder Gruppe eine Urkunde. Inwieweit darüber hinaus weiteres Preise verliehen werden richtet sich danach ob der Bezirksvorstand Zuschüsse gewährt, ob ein Startgeld erhoben wird und ob der ausrichtende Verein Preise stellt. 

 


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